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Natürlich juckende Mückenstiche bekämpfen

ChristlMistl | Mittwoch, 26. Juli 2017 | / / / | Kommentieren

Mücken lieben mich, schon immer. Als ich noch ein Kleinkind war, haben die fiesen Dinger mein Gesicht über Nacht so zerstochen, dass meine Eltern morgens dachten, ich hätte Masern. Und auch heute noch treiben mich die juckenden Stiche manchmal fast in den Wahnsinn - Entzündungen und blaue Flecken vom zu vielen Kratzen inklusive. Doch ich habe letztes Jahr endlich etwas gefunden, das gegen diesen unangenehmen Juckreiz wirkt. Zwar hält es nicht von weiteren Mückenstichen ab, aber immerhin.

Potsdam: Entspannen im prächtigen Staudengarten auf der Freundschaftsinsel

ChristlMistl | Donnerstag, 20. Juli 2017 | / | 1 Kommentar

Seit fast sechs Jahren wohne ich mittlerweile in Potsdam und hätte ich nicht vor Kurzem erst auf dem RBB die Dokumentation "Potsdam von oben" (online verfügbar bis 30.05.2018) gesehen, wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, dass auf der Freundschaftsinsel so ein schönes, ruhiges und vor allem blumiges Idyll verborgen liegt. Fast täglich fahre ich über die Lange Brücke daran vorbei und bisher habe ich immer nur die weiten Rasenflächen wahrgenommen, die maximal zum Picknicken einladen. Aber ich sollte mich ja so irren! Denn im mittleren bis hinteren Teil der Insel inmitten der Havel befindert sich ein prächtig angelegter Staudengarten. Und wieder einmal musste ich mir eingestehen, dass ich noch einiges nachzuholen habe hier in Potsdam, denn wir mochten uns früher nicht immer so gerne. Warum, kann ich selbst mittlerweile auch nicht mehr so verstehen.

Rezept: vegetarischer Döner

ChristlMistl | Donnerstag, 13. Juli 2017 | / | 3 Kommentare

Eigentlich sollten das ja keine Döner werden, sondern Wraps. Da ich aber beim Herunterrechnen der Teigzutaten bei der Hinzugabe des Wassers aber ausversehen die ursprüngliche Menge genommen habe, hatte ich natürlich zu viel Teig, weil ich ja dadurch natürlich Mehl nach dem Originalrezept nachgeben musste. Tja, und so habe ich den Teig nicht dünn genug ausgerollt (bekommen) und so war mehr als ein Knick einfach nicht drin. Auch egal, ob nun zusammengerollt oder wie in einen Dönerfladen gepackt, der Geschmack bleibt derselbe. Die ganze Kombination der Zutaten kam mir recht spontan beim Einkaufen im Bioladen in den Sinn. Es zeigte mir dann mal wieder, dass ich mich ruhig mehr auf meine Intuition verlassen kann, anstatt mich immer wieder an Rezepten entlangzuhangeln. Denn irgendetwas läuft am Ende bei mir immer nicht so nach Plan.

Die Leichtigkeit des Seins

ChristlMistl | Mittwoch, 28. Juni 2017 | | 2 Kommentare

Heute folgt ein Text, den ich letztes Jahr im September geschrieben habe und der irgendwie in den unzähligen Entwürfen untergegangen war. Jetzt hat er sich wieder an die Oberfläche gekämpft und meine Aufmerksamkeit gekrallt, denn auch fast ein Jahr später kann ich das, was ich da geschrieben hatte, zu hundert Prozent unterschreiben. Obwohl, vielleicht bin ich seit diesem Sommer noch etwas entspannter geworden. Und so kommen wir doch auch gleich zu der Leichtigkeit des Seins:

Der virtuelle Wasserverbrauch im Fashionbereich mit Tipps & DIYs zur Reduzierung
{Ripped Jeans, Boho Sandals}

ChristlMistl | Donnerstag, 22. Juni 2017 | / / / / | 1 Kommentar

Während wir uns in unseren Regionen eher selten den Kopf über Wasserknappheit zerbrechen müssen, sieht das in vielen anderen Teilen der Welt ganz anders aus. Insbesondere unser Konsumwahn unterstützt diese Erscheinung, denn oftmals werden unsere Konsumgüter in Ländern produziert, in denen es der Bevölkerung immer häufiger an Trinkwasser mangelt. Wasser im Haushalt zu sparen, ist mit effizienten Spülköpfen und Sparprogrammen relativ einfach umzusetzen. Aber um unseren indirekten Wasserverbrauch zu senken, bedarf es einer bewussten Änderung in unseren Konsumentscheidungen.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass für die Produktion einer Jeans rund 8000 Liter Wasser benötigt wird (vgl. Süddeutsche 2010)? Ich bis vor Kurzem auch nicht. Die Zahl sagt einem sowieso erst mehr, wenn man sie anschaulich in Relation setzt. Diese Wassermenge verbrauchen wir äquivalent innerhalb von ca. einem halben Jahr beim Betätigen der Toilettenspülung (ca. 40l/Tag) oder um das ganze noch etwas mehr ad absurdum zu führen: von dieser Wassermenge kochen und trinken wir mehr als vier Jahre lang (ca. 5l/Tag) (vgl. ebd.). Das lässt einen erst einmal ordentlich stutzen, schließlich sinkt der Wasserverbrauch der Deutschen zusehends und lag 2013 mit 121 Liter pro Kopf und Tag so niedrig wie noch nie (vgl. Statista 2017). Und in dieser Zahl liegt das Problem, denn sie erfasst nur den direkten Wasserverbrauch (Kochen, Putzen, Trinken, Waschen, etc.) und nicht den, der durch unseren Konsum (Kleidung, Geräte, Nahrungsmittel, etc.) noch darüber hinaus indirekt anfällt. Würden wir beide Kennziffern zusammenrechnen, kämen wir in Deutschland durchschnittlich auf 4000 Liter pro Kopf und pro Tag (vgl. Planet Wissen 2017), was so viel wie ca. 25 volle Badewannen bedeuten würde (vgl. BR 2014).

Somit wären wir auch schon beim virtuellen Wasserverbrauch, also der Menge Wasser, die zur Herstellung eines Produktes bzw. einer Dienstleistung entlang der Wertschöpfungskette aufgebracht werden muss. Womit wir jetzt auch schon einen Bezug zur Einleitung herstellen können. Denn oftmals werden gerade Konsumgüter, wie eben Kleidung, die in ihrer Herstellung einen sehr intensiven Wasserverbrauch haben, in Ländern produziert, in denen es an Trinkwasser mangelt (vgl. Utopia 2014). Unsere Gier nach neuen Kleidungsstücken und Trends bewirkt also nur, dass unser virtueller Wasserverbrauch steigt und die Wasserkapazität in den Produktionsländern zunehmend sinkt.

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