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Playlist - Der Sound meiner Jugend

ChristlMistl | Montag, 30. Mai 2016 | / |
Bildquelle: Unsplash via pixabay.com

Heute geht es um die Songs bzw. Bands/Musiker, die mich in meiner (pubertären) Jugend begleitet haben und den Grundstein für meinen heutigen Musikkonsum gelegt haben. Wann auch immer ich heutzutage diese Songs höre, setzt mein Herz einen kurzen Moment aus - vor Freude und Bewegtheit. Manchmal ist es gar nicht so leicht zu beschreiben, was der Song dann nun genau für mich bedeutet - aber wenn dieses unglaublich gute, berührende Gefühl dann wieder von 0 auf 100 da ist, dann weiß ich, dass das alles mittlerweile irgendwie ein Teil von mir, meinem Leben, meiner Geschichte ist.

Hiermit spreche ich nicht von meinen kindlichen Anfängen, die bei Britney Spears oder den ersten Popstars-Auswürfen liegen, sondern von der Zeit, so ab 12 Jahren, die anfing, mich musikalisch sehr zu prägen. Zwischenzeitlich hatte ich da zwar eine extreme HipHop-Phase, wo ich innerhalb kürzester Zeit dank intensivem Bravo-Studium, ein echter Branchenkenner wurde - davon geblieben ist bis heute aber eigentlich nur Eminem.

Am meisten zog es mich dann doch eher in Richtung derer mit Bass, Gitarre und Schlagzeug. Musik, die sich manchmal noch wie aus der Garage anhörte, mehr die Alternative-Schiene fuhr oder einfach nur fett rockte. Nirvana, Oasis, Blink 182 oder The Killers mutierten dabei zu gefeierten Helden meinerseits. Als ich 2005 Fettes Brot und durch die Single "Kein Bock zu gehen" Clueso für mich entdeckte, erhielt mein Musikherz eine weitere Schwäche und zwar für gute, authentische, deutschsprachige Musik. Tomte, Wir sind Helden oder Die Ärzte erweiterten dann den Kreis. Und es sind einfach großartige Erinnerungen, wenn ich an die ersten Konzerte derer zurückdenke.

Den krönenden Abschluss der Playlist bilden Phantom Planet, deren Song "California" wohl so wirklich eine Art Hymne für mich ist - damit verbunden sind meine allererste Serie, die ich bis heute noch liebe (und gerade wieder schaue), dieses freie Lebensgefühl beim Zuhören und das sofortige Auslösen sämtlicher Fernwehgefühle. Ich schmelze jedes Mal dahin, wenn ich diesen Song höre und sei es auch nur im Vorspann von OC California.

Und noch heute sind dies die beiden herrschenden Musikrichtungen, die ich ganz besonders liebe. Vor allem ehrliche Singer-Songwriter-Sachen, die nicht tausendmal mit Autotune überholt wurden, ergreifen mich und mein Ohr am meisten und bleiben, anstatt nur für kurzweilige Unterhaltung zu sorgen. Ich mag es, nicht einfach nur eine hübsche Melodie zu haben, sondern auch Texte, die etwas aussagen oder eine Stimme, die dich mitfühlen lässt, die manchmal kurz vorm Zerbrechen ist.

Ich liebe Musik, die mich fühlen lässt. Jeden Tag. Jede Stunde. Jede Minute. Jede Sekunde. Immer.



Und welche Musik versetzt euch in eure etwas jüngeren Jahre? Was hat euch geprägt? Was hört ihr bis heute noch gerne? Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen!

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