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3 schnelle & günstige Interior-DIYs {Lichterkettenlampe, Harry Potter Tasse, Urlaubserinnerungen in Szene setzen}

ChristlMistl | 4. Oktober 2016 | / |

Ich liebe Lichterketten, aber bis jetzt sah bei mir jeder Versuch, das irgendwie schick in die Wohnung zu dekorieren, ziemlich blöde aus. Nach Weihnachten wurden sie dann erst einmal weggepackt. Nachdem ich dann auch noch meine kleine, kugelige IKEA-Lampe zerbrochen hatte, brauchte ich dringend eine neue Lichtquelle in dieser Ecke. Und dann entdeckte ich zufälligerweise diese grandiose Idee auf dem wunderbaren Blog StyleScrapbook von Andy Torres.

Vasen habe ich zu Genüge, also wurden die Lichterketten wieder ausgepackt und in die vermeintlichen "Blumenvasen" (eigentlich einmal Behälter von Milch bzw. Joghurt) gestopft. Bis mir dann beim Anknipsen auf einmal auffiel, dass die eine Kette nur noch ganz schwach glimmt. Also ab in den Supermarkt und eine Blockbatterie gekauft und erst einmal über den Preis gestolpert! Nun ja, was macht man halt nicht alles, damit die erdachte Beleuchtung in vollem Glanze erstrahlen kann. Sie macht sich dann zu Weihnachten auch ganz wunderbar zu meiner silbrig-weißen Deko, aber an den Winter und den Weihnachtsmann will ich nun wirklich nicht denken. Doch auch für den Rest des Jahres, eignet sich diese Installation als wunderbar gemütliches, indirektes Licht.

Ihr merkt schon, die Baustellen "Lichterketten sahen bei mir bis jetzt immer doof aus, was kann ich nur tun?" und "Meine kleine kugelige Lampe ist kaputt, ich brauche eine neue!" konnten durch ein kleines, einfaches und kurzum geniales DIY erfolgreich abgehakt werden!


Meine Mutter hatte sich damals den zweiten Band gekauft, weil der Harry Potter Hype da gerade so richtig aufkam. Sie hat es, glaube ich, nie durchgelesen. Ich, mit 6 Jahren, gerade also dabei das Lesen zu entdecken und auch überhaupt zu können, meinte jetzt Harry Potter lesen zu wollen - das Cover sieht schließlich so spannend aus. Doch leider konnte ich nicht von der Überzeugung abgebracht werden, dass die Kapitel nicht unabhängig voneinander sind und das es keinen Sinn macht, in der Mitte zu starten, bloß weil die Überschrift vielversprechender klingt als die auf Seite 1. Tja, so legte ich das Buch bald beiseite.

Und dann kam die dritte Klasse. Im Deutsch- oder Sachkundeunterricht haben wir da gerade das Thema "Magie und Zauberei" durchgenommen. Zufälligerweise kam da auch der erste Harry Potter Film ins Kino und so wurde eine Klassenfahrt gemacht. Hatte ja schließlich starken Bezug zum Unterricht. Und seitdem bin ich im Potter-Wahn. Musste jedes neue Buch sofort und so früh wie möglich haben. Jeden Film am besten noch am ersten Tag mit vorheriger Sitzplatzreservierung gucken. Zeichne seitdem ununterbrochen und ständig das Deathly Hallows Zeichen auf alles, was so gerade herumliegt und brauchte mit über 20 Jahren natürlich auch ganz, ganz dringend die passende Kette dazu. Harry und ich sind zusammen groß, zusammen erwachsen geworden. Seit dem letzten Film fehlt mir die Zauberwelt, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Da ist einfach eine Verbindung, die untrennbar ist.

Umso glücklicher war ich, als am 24. September der achte Band erschien. Ich ging also wie früher gleich zum Beginn der Öffnungszeit in die Buchhandlung in meiner Heimat, kaufte das Buch und las es in einem Zug durch. Meine Mutter versteht das ja bis heute nicht ("Mädel, du bist kein Kind mehr!"), aber für mich war Harry Potter noch nie ein Kinderbuch und sowieso viel mehr als nur ein Buch/Film. Gute Freunde kann halt niemand trennen (das macht dann 5€ fürs Phrasenschwein)., denn ohne Potter, ohne mich. Ich freue mich auch schon total auf den Herbst, wenn es dann im Kino heißt "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind".

Und wer so ein kleiner großer Potterhead, wie ich es bin, ist, der kann sich ganz einfach mit einem Porzellanstift eine phantastische Tasse kreieren.


Eines meiner Lieblingsbilder ist dieses hier, für das ich in der neuen Wohnung noch einen schönen Platz finden muss. Denn in diesem Bild stecken all die wunderbaren Erinnerungen an mein Lieblingsland Dänemark. Die Steine sammelte ich vor drei Jahren als wir uns in und um Blåvand herumtrieben. Ich sammelte sie aus Trotzigkeit heraus, weil ich keinen Bernstein fand (im Gegensatz zu meinem Vater) - wie immer also. Von daher nahm ich alles, was farblich annähernd wie ein Bernstein aussah und nicht bei drei im Meer verschwunden war. Zu Hause klebte ich sie der Größe sortiert auf und verpasste ihnen einen Rahmen. Auch eine Art, um Urlaubserinnerungen festzuhalten.

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